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Pozessauftakt am 01.09.2009

> Presse zum Prozessauftakt

> detaillierte Prozessbeobachtung

> de.indymedia.org

Der Prozess beginnt verspätet, der erkrankte Schöffe wird ausgetauscht.

Der Antrag der Verteidigung, die Verhandlung wegen des grossen öffentlichen Interesses, in einem größerem Saal fortzusetzen, wird abgelehnt.

50 Prozessbeobachter werden nicht eingelassen.

Die Verteidigung stellt Antrag auf Ablösung des Oberstaatsanwaltes Ralph Knispel wegen Befangenheit, da er entlastendes Material zurückgehalten habe. Hier geht es um 4 zurückgehaltene Fotos, die die Täter deutlich zeigen. Die Aufnahmen wurden von zwei Filmstudenten gemacht und unmittelbar der Polizei übergeben. Die Aussagen dieser beiden Zeugen werden verlesen. Sie  sagen aus, dass die auf den Fotos zu erkennenden Personen den strittigen Molotow Cocktail geworfen haben.  (Siehe Video)

Die Anklage wird verlesen. 

Die Verteidigerin Clemm appelliert an das Gericht, sich einen offenen Blick zu bewahren.

Die Angeklagten schildern ausführlich und detailliert und unabhängig voneinander die Zeit vor ihrer Festnahme. Sie beschreiben den Tag, ihre Motivation (Freunde treffen, Party machen, Abitur Stress vergessen) und die Freunde, die sie auf der Demo getroffen haben. Sie fertigen unabhängig voneinander Skizzen mit Ihrem Wegverlauf an. Als sie  festgenommen wurden, waren sie auf dem Weg zur Sparkasse, um Geld für einen Imbiss abzuheben. Sie sind geradewegs auf die Polizeiabsperrung zur Reichenbergerstrasse zugegangen. Nachdem sie an einer Polizei Absperrung gefragt hatten, ob sie durchgelassen werden könnten (direkter Weg zur Sparkasse) gingen sie, friedlich den Umweg um die Absperrung in Kauf nehmend, weiter auf die Sparkasse zu. 

An der nächsten Absperrung wurden sie von hinten von den verdeckten Ermittlern Berger, Gromotka und Kleiner erfasst, durch die Absperrung gedrückt und festgenommen. [mehr]

 

plakat


 DER HAFTBEFEHL GEGEN YUNUS UND RIGO WURDE AM 17.12. AUFGEHOBEN!  

Der Unterstützerkreis dankt allen, die sich für Yunus und Rigo engagiert haben - den Verteidigern, den Schülerinnen und Schülern, den Lehrerinnen und Lehrern, den vielen Bürgerinnen und Bürgern aus allen Altersschichten.  

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  DISKUSSION "Ende gut. Alles gut?" Reflexionen über eine Prozess-Farce 

Waldorfschule Mitte, 30.01.2010 um 19:00 Uhr 

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 POLITISCHE PROZESSE

In Berliner Gerichten häufen sich Prozesse, die kontrovers diskutiert werden. [mehr]

 

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