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01.09.2009 | BZ | 1. Mai: Stehen die Falschen vor Gericht?

[...] Zwei Studenten der Film-Hochschule meldeten sich als Zeugen. Sie haben den Molotow-Werfer und seine Freunde fotografiert, bevor sie der verletzten Frau halfen. Keine Fahndung, keine Ermittlungen.  Yunus K. und Rigo B. erkennt man nicht auf den Fotos [...] Berlins oberster Kapitalverbrecher-Jäger Knispel wiegelt ab: "Unverfroren, mir Straftaten im Amt zu unterstellen!" Zwei Polizisten belasten die Waldorf-Schüler. Sie hätten sie jederzeit im Blick gehabt - vom Wurf bis zur Festnahme. Aber auch Polizeibeamte können irren ...
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01.09.2009 | Tagesspiegel | Mai-Krawalle: Schüler bestreiten Mordversuch

[...] Und schon vor Verlesung der Anklage hatte die Verteidigerin von B., Ulrike Zecher, in einer Erklärung Oberstaatsanwalt Ralph Knispel vorgeworfen, er habe seine Objektivitätspflicht „in gravierender Weise verletzt“ – bis hin zum Versuch, entlastende Beweismittel zu unterdrücken. Knispel soll es am 2. und 4. Mai trotz des Antrags eines Anwalts versäumt haben, Kleidungsstücke von Rigo B. kriminaltechnisch untersuchen zu lassen. Außerdem soll der Oberstaatsanwalt in der Anklage mutmaßlich entlastende Fotos von Augenzeugen unterschlagen haben. [...]
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02.09.2009 | Berliner Morgenpost | 1. Mai: Angeklagte bestreiten Vorwürfe

[...] Yunus K. und Rigo B. bestritten die Anschuldigungen. Er habe sich bewusst abseits gehalten, sagte Yunus K., "weil ich noch unter Bewährung gestanden habe".  [...]
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01.09.2009 | taz | Schüler bestreiten Mordvorwurf

[...] "Wir haben mit den Molotowcocktails nichts zu tun", schüttelt Yunus K. den Kopf. Als Schaulustige seien sie am 1. Mai nach Kreuzberg gegangen und um dort Freunde zu treffen. Das mit den Brandsätzen hätten sie nicht mal mitbekommen. [...]    

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01.09.2009 | Märkische Oderzeitung | Schüler bestreiten Mordversuch bei Mai-Krawallen

[...] Wenige Tage vorher beginnt ein Prozess gegen einen 24-jährigen Bundespolizisten aus Hessen. Er soll gezielt drei Steine auf andere Polizisten geworfen haben. [...]  

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02.09.2009 | Neues Deutschland | Wer warf den Brandsatz?

[...] So turbulent ging es lange nicht mehr zu in einem Berliner Gerichtssaal. Aus Verteidigern wurden Ankläger. Am Pranger standen gestern Staatsanwaltschaft und das Gericht. [...] Unmittelbar nach der Tat meldeten sich zwei Zeugen bei der Polizei und übergaben Fotos. »Das ist die Gruppe, aus der der Brandsatz in Richtung Polizisten flog«, erklärten sie. Den eigentlichen Anschlag hatten sie nicht fotografiert, waren sich aber sicher, die Täter fotografiert zu haben. Auch die Polizei hat keine Aufnahmen vom Geschehen. [...]

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02.09.2009 | Berliner Zeitung | Versuchter Mord oder Verwechslung?

[...] Der Prozess dürfte spannend werden: Vor allem stellt sich die Frage, ob die Beweise gegen die beiden Schüler ausreichen. Videoaufnahmen gibt es nicht, lediglich Zeugenaussagen, insbesondere von Polizisten. [...]
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02.09.2009 | BILD | Doch stehen die Falschen als Mai-Randalierer vor Gericht?

[...] Wird jedoch ausgerechnet dieser Prozess zum Desaster für die Staatsanwaltschaft? [...] Sie beschuldigen den Oberstaatsanwalt: „Er hat sich einseitig auf diese beiden eingeschossen.“ So habe er versäumt, die Kleidung der Jungen auf Benzinspuren untersuchen zu lassen. [...] 
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(beachtenswert: die Linksammlung aus dem BILD Archiv unter dem Artikel!)

02.09.2009 | Sueddeutsche | Mordanklage wegen Mai-Randale

[...] Zudem habe er mit Rigo B. nicht in der Nähe der verletzten Demonstrantin, sondern auf der anderen Seite des Platzes gestanden, als der Brandsatz flog. Die Verteidigung sprach von einer Verwechslung und stellte einen Befangenheitsantrag gegen den Staatsanwalt. [...]
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03.09.2009 | Junge Welt | Staatsanwaltschaft konstruiert Vorwürfe

[...] Johannes Reyersbach (ALB) forderte am Mittwoch im Gespräch mit junge Welt »die umgehende Freilassung der beiden Jugendlichen«.
Seit Monaten würde »vor allem seitens der Medien eine Pogromstimmung gegen linke Aktivisten geschürt«. [...]
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 DER HAFTBEFEHL GEGEN YUNUS UND RIGO WURDE AM 17.12. AUFGEHOBEN!  

Der Unterstützerkreis dankt allen, die sich für Yunus und Rigo engagiert haben - den Verteidigern, den Schülerinnen und Schülern, den Lehrerinnen und Lehrern, den vielen Bürgerinnen und Bürgern aus allen Altersschichten.  

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  DISKUSSION "Ende gut. Alles gut?" Reflexionen über eine Prozess-Farce 

Waldorfschule Mitte, 30.01.2010 um 19:00 Uhr 

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 POLITISCHE PROZESSE

In Berliner Gerichten häufen sich Prozesse, die kontrovers diskutiert werden. [mehr]

 

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