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09.11.2009 | Morgenpost | Verteidigung fordert Freilassung von Schülern

[...] Verteidigerin Ulrike Zecher verwies auf das Prinzip der Unschuldsvermutung. Das Gericht möge sich den Albtraum vorstellen, in dem der 17-Jährige sich befinde, wenn sich seine Unschuld herausstelle. Der Angeklagte werde auch in seiner Schulentwicklung zurückgeworfen. Die Schule habe bereits angekündigt, wegen der langen Fehlzeiten das Unterrichtsjahr nicht anzuerkennen. [...] Das Gericht hatte zuvor einen Beschluss verlesen, nach dem von der Verteidigung gestellte Befangenheitsanträge als unbegründet abgelehnt wurden. Eine Voreingenommenheit bei der Befragung eines Zeugen, gegen den ebenfalls wegen Mordversuchs bei den Mai-Krawallen ermittelt wird, habe nicht festgestellt werden können, hieß es zur Begründung. [...]
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09.11.2009 | dpp-bln

[...] Die Schüler sitzen seit über sechs Monaten in Untersuchungshaft. Beide hatten die Vorwürfe von Anfang an vehement bestritten. Aus Sicht der Verteidigung handelt es sich «um eine Verwechslung». In einem Antrag hatten sie das Gericht am vorhergehenden Verhandlungstag wegen Befangenheit abgelehnt. Die Anwälte hatten insbesondere die Art und Weise der Vernehmung der aus ihrer Sicht tatsächlichen Brandsatzwerfer als «oberflächlich» kritisiert. Die Richter der 7. Strafkammer würden den Eindruck vermitteln, «ohne Wenn und Aber an der Täterschaft der Angeklagten festhalten» zu wollen, hieß es darin. Nach Prüfung durch eine andere Strafkammer wurde der Befangenheitsantrag als «unbegründet» abgelegt. Eine Voreingenommenheit bei der Zeugenvernehmung sei nicht festzustellen, argumentierte die 39. Strafkammer. Der Prozess wird am 17. November fortgesetzt.[...]
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10.11.2009 | Tagesspiegel | Anwälte fordern Haftentlassung nach Mai-Krawallen

[...]  Nach zweimonatiger Verhandlung forderten die Anwälte die Freilassung ihrer Mandanten.
14 Punkte listete Verteidigerin Christina Clemm auf. „Gegen die Aussagen der Zeugen B. und G. spricht“, hieß es immer wieder. Zwischen den Angaben der Beamten würden erhebliche Widersprüche bestehen. Dies beginne bereits beim Tatort. Dass es sich bei den Zeugen um erfahrene Polizisten handle, die besonders für die Observation zuständig sind, könne ihre Aussagen nicht stützen. [...] Ein Urteil ist nicht in Sicht. Scharf kritisierte auch die Anwältin von Rigo B. die andauernde U-Haft: „Er wird in seiner schulischen Ausbildung behindert und zurückgeworfen und schleichend entsozialisiert.“ Wann das Gericht über die Aufhebung der Haftbefehle entscheiden wird, blieb zunächst offen. [...] 
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 DER HAFTBEFEHL GEGEN YUNUS UND RIGO WURDE AM 17.12. AUFGEHOBEN!  

Der Unterstützerkreis dankt allen, die sich für Yunus und Rigo engagiert haben - den Verteidigern, den Schülerinnen und Schülern, den Lehrerinnen und Lehrern, den vielen Bürgerinnen und Bürgern aus allen Altersschichten.  

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  DISKUSSION "Ende gut. Alles gut?" Reflexionen über eine Prozess-Farce 

Waldorfschule Mitte, 30.01.2010 um 19:00 Uhr 

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 POLITISCHE PROZESSE

In Berliner Gerichten häufen sich Prozesse, die kontrovers diskutiert werden. [mehr]

 

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